AKTUELLES

Bildungspartnerschaft Gesamtschule Friedenstal und Gedenkstätte Zellentrakt
27.09.2016

Verlängerung der Bildungspartnerschaft von Gesamtschule Friedenstal und Gedenkstätte Zellentrakt

Am 26.9.2016 wurde in der Gesamtschule Friedenstal die Verlängerung der Kooperationsvereinbarung Bildungspartnerschaft Gedenkstätte Zellentrakt Herford und Gesamtschule Friedenstal Herford von den Beteiligten unterzeichnet.

Die am 25.8.2014 zuerst geschlossene Kooperationsvereinbarung wird um mindestens weitere zwei Jahre verlängert . Alle Beteiligten (Gesamtschule Friedenstal, Gedenkstätte Zellentrakt als Bestandteil des Stadtarchivs Herford und Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken e.V.) haben die bisherige Kooperation positive ausgewertet und halten eine Verlängerung mit neuen Projekten für sehr sinnvoll. Unter Begleitung von Helga Kohne und Renée Claudine Bredt vom Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken e.V. und von LehrerInnen des Gesamtschule Friedenstal wurden in den letzten zwei Jahren mit verschiedenen Schülergruppen mehrere Projekte entwickelt und der Öffentlichkeit präsentiert. SchülerInnen der Gesamtschule gestalteten u. A. erfolgreich mehrere Gedenkveranstaltungen zur Bücherverbrennung 1933, zur Reichpogromnacht am 9.11.1938 und zum Widerständler Heiko Ploeger, waren an der Eröffnung der Ausstellung „Mit dem Führer zum Sieg?“ in der Gedenkstätte beteiligt und präsentierten in ihrer Schule anderen SchülerInnen eine Ausstellung zur Zwangsarbeit im Raum Herford. In diesem Sinne soll in den nächsten Jahren die Kooperation fortgesetzt werden.

Zellentrakt Zellentrakt Zellentrakt

Fotos der Unterzeichnung (Ute Pahmeyer)

Zellentrakt Zellentrakt Zellentrakt Zellentrakt Zellentrakt Zellentrakt Zellentrakt Zellentrakt

Fotos von Veranstaltungen (Ute Pahmeyer)

Verlängerung der Bildungspartnerschaft von Gesamtschule Friedenstal und Gedenkstätte Zellentrakt (PDF)

Presseberichte

Zellentrakt wieder geöffnet
24.08.2016

Die Gedenkstätte Zellentrakt ist ab 27. August 2016 nach Abschluss der Umbauarbeiten im Rathaus wieder geöffnet.

Dank der neuen Beschilderung ist der Zellentrakt nur noch leichter zu finden.

Beschilderung Zellentrakt Beschilderung Zellentrakt Beschilderung Zellentrakt


Es läuft weiterhin die Ausstellung „Mit dem Führer zum Sieg?, Der Raum Herford im Krieg 1939 – 1945“
Sie kann jeden Samstag und Sonntag von 14 – 16 Uhr und nach Vereinbarung für Gruppen noch bis 16.12.2016 wieder besucht werden.

Mit dem Kriegsbeginn 1939 begannen auch im Raum Herford tiefgreifende Veränderungen: Die Männer mussten in den Krieg, die Familien erlebten an der „Heimatfront“ neben der Sorge um ihre Angehörigen Not und Bombenkrieg. Die Ausgrenzung und Verfolgung von Minderheiten setzte sich fort bis zur massenhaften Ermordung. Auch der Raum Herford wurde schließlich zum Kriegsschauplatz, bis die Befreiung im April/Mai 1945 die überlebenden Menschen erlöste.

Offizielle Dokumente, aber vor allem private Fotos und Briefe aus dem Krieg und von der Heimatfront ergeben zusammen ein Bild der Geschehnisse und vermitteln, was die ganz normalen Menschen vom Krieg erfuhren und erlebten.

Die Ausstellung soll zusammen mit den Begleitprogramm dafür sensibilisieren, wie Krieg, Verfolgung und ein diktatorisches Regime den Alltag beeinflussten und welche Haltungs- und Handlungsmöglichkeiten angesichts der Entwicklungen im Nahen Osten und Flucht und Vertreibung aus Kriegsgebieten auch für heute daraus abgeleitet werden können.

Eine Ausstellung des Kuratoriums Erinnern Forschen Gedenken e.V.


Die Ausstellung ist Samstag und Sonntag von 14 bis 16 Uhr und nach Vereinbarung geöffnet.
Führungen für Gruppen/Schulklassen unter:
Tel. 05221-189257 (Anrufbeantworter nutzen)
FAX 05221-132252, info@zellentrakt.de

Zur Ausstellung erscheinen eine Broschüre und pädagogische Begleitmaterialen, die im Zellentrakt erhältlich sind, sowie hier.

Zellentrakt geht in die Sommerpause
05.07.2016

Die Gedenkstätte Zellentrakt ist vom 11.7. bis 26.8.2016 wegen der Sommerferien und Umbauarbeiten im Rathaus geschlossen.

Ab 27.8. ist die Ausstellung „Mit dem Führer zum Sieg?, Der Raum Herford im Krieg 1939 – 1945“ jeden Samstag und Sonntag von 14 – 16 Uhr und nach Vereinbarung für Gruppen wieder zu besuchen.

Die Ausstellung ist noch bis 16.12.2016 zugänglich.

Fotoimpressionen der Veranstaltung "Antiziganismus"
10.06.2016

Fotoimpressionen der Veranstaltung

Antiziganismus – Kontinuitäten und Brüche des Rassismus gegen Sinti und Roma

Donnerstag, 9. Juni 2016, Elsbach-Haus

Begrüßung: Friedel Böhse
Moderation und Einführung: Gisela Küster, Mitglied des Kuratoriums
Vorträge von Markus End und Sintezza Samantha Rose

Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen

Fotos: Ute Pahmeyer

Einladung zu "Antiziganismus – Kontinuitäten und Brüche des ..."
12.05.2016

Dipl. Politologe Markus End,
TU Berlin


Sintezza Samantha Rose,
Forum für Sinti und Roma e.V. Hannover

„Die Kinder sind ausgesprochene Zigeunernaturen und es ist vom rassischen Standpunkt betrachtet, sehr fraglich, ob die Fürsorgeerziehung irgendeinen Dauererfolg haben würde.“
(aus den Jugendamtsakten der Stadt Herford in der Zeit des NS)

„Ich bitte, die unterstellten Behörden anzuweisen, durch scharfe Überwachung der Zigeuner die Entfernung der Asozialen zu ermöglichen.“
(Anordnung an den Bürgermeister von Herford vom 19.10.1942)


Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein zu:

Antiziganismus – Kontinuitäten und Brüche des Rassismus gegen Sinti und Roma

Donnerstag, 9. Juni 2016, 19:30 Uhr
Seminarraum Elsbach-Haus, Goebenstraße 3-7, 32052 Herford

Eintritt frei (eine Spende wird erbeten)

Moderation und Einführung:
Gisela Küster, Mitglied des Kuratoriums


Markus End
ist Diplom-Politologe und promoviert derzeit an der Technischen Universität Berlin zu Struktur und Funktionsweise des modernen Antiziganismus. Er arbeitet in der politischen Erwachsenenbildung und als wissenschaftlicher Autor, u. a. für das Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma, den Amaro Drom e.V. und das Phiren Amenca Netzwerk.

Buchveröffentlichungen:
Antiziganistische Zustände - Zur Kritik eines allgegenwärtigen Ressentiments, 2009
Antiziganistische Zustände 2 - Kritische Positionen gegen gewaltvolle Verhältnisse, 2013


Sintezza Samantha Rose
arbeitet im Forum für Sinti und Roma e.V. Hannover. Sie berichtet über alltägliche Benachteiligungen und Diskriminierungen von Sinti und Roma. Das Forum für Sinti und Roma e.V. vertritt die Interessen der etwa 12.000 in Niedersachsen lebenden Sinti. Darüber hinaus wird die Einrichtung aus den Nachbarländern Niedersachsens oft um Hilfe und Unterstützung gebeten.


Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellung in der Gedenkstätte Zellentrakt: “Mit dem Führer zum Sieg?“ Der Raum Herford im Krieg 1939 – 1945 statt.

Veranstalter:
Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken e.V.

Fotoimpressionen der Veranstaltung "1945 und wir..."
25.04.2016

Fotoimpressionen der Veranstaltung

1945 und wir
Das Dritte Reich im Bewusstsein der Deutschen
Die Gegenwart der Vergangenheit

Lesung mit Prof. Dr. Norbert Frei, Jena

Donnerstag, 21. April 2016 19:30 Uhr
Elsbach-Haus

Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen

Fotos: Ute Pahmeyer

Einladung zu "1945 und wir"
04.04.2016

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein:

1945 und wir
Das Dritte Reich im Bewusstsein der Deutschen

Die Gegenwart der Vergangenheit

Lesung mit Prof. Dr. Norbert Frei, Jena

Donnerstag, 21. April 2016 19:30 Uhr
Elsbach-Haus, Goebenstraße 3-7, 32052 Herford
Eintritt frei (eine Spende wird erbeten)


Norbert Frei, geb. 1955 in Frankfurt am Main, ist Lehrstuhlinhaber für Neuere und Neueste Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und leitet das „Jena Center Geschichte des 20. Jahrhunderts“. Von 1979 bis 1997 war er Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte in München, danach bis 2005 Lehrstuhlinhaber an der Ruhr-Universität Bochum; 1985/86 Kennedy-Fellow an der Harvard University, Cambridge/Mass.; 1995/96 Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin; 2004 Fellow am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen, 2007 Gastwissenschaftler am Hamburger Institut für Sozialforschung.

Zahlreiche Veröffentlichungen zum Thema Nationalsozialismus, u.a.: „Der Führerstaat“, „Vergangenheitspolitik“, „Journalismus im Dritten Reich“, „Hitlers Eliten nach 1945“, „Das Dritte Reich im Überblick“, „1945 und wir – Das Dritte Reich im Bewusstsein der Deutschen“

1945 und wir“ ist eine aktuelle Analyse des Umgangs der Deutschen mit ihrer nationalsozialistischen Vergangenheit. Sieben Jahrzehnte sind vergangen, seit Hitlers Herrschaft im Bunker unter der Reichskanzlei ihr Ende fand. Doch die Erinnerung an die NS-Zeit erscheint gegenwärtiger denn je. Liegt der Grund dafür - paradoxerweise – im Aussterben der Zeitzeugen? Und was hieße das für die Zukunft?

Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung in der Gedenkstätte Zellentrakt: „Mit dem Führer zum Sieg?“ Der Raum Herford im Krieg 1939 – 1945


Veranstalter:

Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken e.V. in Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Herford e.V. und dem Verein für Herforder Geschichte e.V.

Kontakt:
Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken e.V. Gedenkstätte Zellentrakt 05221/ 189 257
info@zellentrakt.de, www.zellentrakt.de

Weitere Termine (jeweils 19:30 im Elsbach-Haus):

  • Dienstag, 10. Mai 2016: „Brandmale, Ostende 1936“, Gedenktag an die Bücherverbrennung 1933
  • Donnerstag, 9. Juni 2016: „Antiziganismus in den Medien - Kontinuitäten und Brüche des Rassismus gegen Sinti und Roma“, Marcus End, Berlin


Einladung (PDF)

Fotoimpressionen zu der Veranstaltung "Sie widersetzten sich..."
06.04.2016

Fotoimpressionen der Veranstaltung

Sie widersetzten sich....
Paula Lohagen, Wilhelm Oberhaus, Heiko Ploeger und Hermann Abke

Vortragende: Helga Kohne, Dieter Begemann und der Herforder Gewerkschaftschor.

Am Donnerstag, 17. März 2016, Elsbach-Haus

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Fotos: Ute Pahmeyer

Einladung zu "Sie widersetzten sich..."
22.02.2016

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein:

Sie widersetzten sich....
Paula Lohagen, Wilhelm Oberhaus, Heiko Ploeger und Hermann Abke

Helga Kohne und Dieter Begemann erzählen ihre Geschichten.
Sie werden begleitet vom Herforder Gewerkschaftschor.

Donnerstag, 17. März 2016 19:30 Uhr
Elsbach-Haus
Goebenstraße 3-7, 32052 Herford
Eintritt frei (eine Spende wird erbeten)


Vier Namen, vier Geschichten, die unterschiedlicher nicht sein können. Sie waren ganz normale Herforder und gerieten durch ihre Überzeugung und Lebensumstände in Widerspruch zum Nazi-Staat. Sie verweigerten sich, teilweise bis zum aktiven politischen Widerstand. Dafür wurden sie verhaftet, starben in Konzentrationslagern oder wurden im Namen des Deutschen Volkes ermordet.

Wie vertraut sind diese Menschen den Herfordern?

Paula Lohhagen ist 1897 in Herford geboren und im Endebutt, einem Arme-Leute-Viertel aufgewachsen. Schon früh hatte sie sich in der sozialistischen Jugendbewegung engagiert. Sehr jung trat sie in die kommunistische Partei ein und arbeitete im organisierten Widerstand. Paula Lohagen wurde verhaftet und durchlief von da an Zuchthaus und die KZs Ravensbrück und Auschwitz, wo sie ermordet wurde.

Wilhelm Max Oberhaus ist 1901 in Herford geboren. Er war Pfarrer und nutzte die Kanzel, um seinen Unmut öffentlich zu machen. Er wurde mehrmals verhaftet und ins Gefängnis gesteckt. 1941 wurde Pfarrer Oberhaus in das KZ Dachau überführt, wo er 1942 starb. Die Grundschule am Wilhelmsplatz in Herford trägt seinen Namen.

Heiko Ploeger wurde 1898 geboren. Heiko Ploeger hat sich von Anfang an am aktiven Widerstand gegen die Nazis z.B. durch Flugblattaktionen in Herford beteiligt. Ploeger lebte in Herford und arbeitete in Bielefeld bei Dürkopp. Er war Arbeiter, Gewerkschafter, Sozialdemokrat. Ploeger hörte ausländische Sender und gab Informationen an Kollegen im Betrieb weiter. Das war ein Verbrechen auf dem die Todesstrafe stand. Heiko Ploeger wurde am 15. September 1944 hingerichtet.

Hermann Abke, geboren 1904, lebte mit seiner Familie in Herford. Er war einer von vielen zum Tode verurteilten Zeugen Jehovas im NS- Regime. Wie alle Zeugen Jehova verweigerte er den Wehrdienst und den Hitlergruß. Er berief sich auf seinen Glauben und das Gebot: 'Du sollst nicht töten'. Hermann Abke wurde am 17. Juli 1944 hingerichtet.

An alle vier Opfer wird erinnert durch Stolpersteine, Kranzniederlegungen an den Gräbern oder Gedenkstunden.


Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung in der Gedenkstätte Zellentrakt:
„Mit dem Führer zum Sieg?“ Der Raum Herford im Krieg 1939 – 1945


Weitere Termine (jew. 19:30 im Elsbach-Haus):

  • Donnerstag, 21. April 2016: „1945 und wir - Das Dritte Reich im Bewusstsein der Deutschen -Die Gegenwart der Vergangenheit“, Prof. Dr. Norbert Frei, Jena
  • Dienstag, 10. Mai 2016: Gedenktag an die Bücherverbrennung 1933
  • Donnerstag, 9. Juni 2016: „Antiziganismus in den Medien - Kontinuitäten und Brüche des Rassismus gegen Sinti und Roma“, Marcus End, Berlin


Einladung (PDF)

Fotoimpressionen der Lesung mit Dr. Götz Aly, Berlin
29.01.2016

Fotoimpressionen der Lesung mit Dr. Götz Aly, Berlin zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

„Volk ohne Mitte“
Die Nutznießer des Mordens im Dritten Reich

Die Ausplünderung der Juden und die individuelle Bereicherung aller Deutschen

vom Mittwoch, 27. Januar 2016 im Elsbach-Haus Herford
Begrüßung: Friedel Böhse
Gedenkworte: Bürgermeister Tim Kähler

Presseberichte

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Fotos: Ute Pahmeyer

Volk ohne Mitte
11.01.2016

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein:

Volk ohne Mitte
Die Nutznießer des Mordens im Dritten Reich

Die Ausplünderung der Juden und die individuelle Bereicherung aller Deutschen

Lesung mit Dr. Götz Aly, Berlin zum
Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Mittwoch, 27. Januar 2016 20:00 Uhr
Elsbach-Haus
Goebenstraße 3-7, 32052 Herford
Eintritt frei (eine Spende wird erbeten)

Flyer (PDF)


Götz Aly, geboren 1947, besuchte die Deutsche Journalistenschule in München, studierte Geschichte und Politische Wissenschaften in Berlin. Er hat wichtige Veröffentlichungen zur Sozialpolitik und zur Geschichte des Nationalsozialismus vorgelegt, 2015 „Volk ohne Mitte –Die Deutschen zwischen Freiheitsangst und Kollektivismus“). Er war Redakteur bei der taz, bei der Berliner Zeitung und arbeitet heute als freier Autor.

2002 wurde Götz Aly mit dem Heinrich-Mann-Preis ausgezeichnet, 2003 mit dem Marion-Samuel-Preis, 2012 mit dem Ludwig-Börne-Preis. In seinen Essays in „Volk ohne Mitte“ eröffnet Götz Aly überraschende Einsichten in die geschichtlichen Konstellationen, welche die ungeheuerlich destruktive Energieentladung der zwölf kurzen Hitler-Jahre möglich machten. Er schildert individuelle Bereicherungen, zeigt, wie die Staatskasse und damit alle Deutschen von dem beispiellosen Raubzug in Europa profitierten, und belegt den Hang der Deutschen, nach dem Krieg Schuld und Verantwortung zu verlagern. Er zeigt, wie sehr nach 1945 der Korpsgeist und Karrierismus die Erforschung dieser Vergangenheit noch lange behinderten.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung in der Gedenkstätte Zellentrakt: „Mit dem Führer zum Sieg?“ Der Raum Herford im Krieg 1939 – 1945

Veranstalter:
Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken e.V. in Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Herford e.V. und dem Verein für Herforder Geschichte e.V.

Kontakt:
Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken e.V. Gedenkstätte Zellentrakt 05221/ 189 257
info@zellentrakt.de, www.zellentrakt.de


Weitere Termine:

Donnerstag, 17. März 2016:
„Widerstand im Raum Herford“,
Helga Kohne und Dieter Begemann (Elsbach-Haus)

Donnerstag, 21. April 2016:
„1945 und wir- Das Dritte Reich im Bewusstsein der Deutschen -Die Gegenwart der Vergangenheit“,
Prof. Dr. Norbert Frei, Jena (Elsbach-Haus)

Donnerstag, 2. Juni 2016:
„Antiziganismus in den Medien - Kontinuitäten und Brüche des Rassismus gegen Sinti und Roma“,
Marcus End, Berlin (Elsbach-Haus)


Abgeschlossene Ausstellungen und Projekte

Informationen und Materialien zu abgeschlossenen Ausstellungen und Projekten finden SIe jeweils unter Archiv, Materialien und Presseberichte.

Aktuelle Veranstaltungen und Aktivitäten des Kuratoriums

Aktuelle Veranstaltungen und Aktivitäten des Kuratoriums finden Sie unter Kuratorium -> Aktuelles.

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