AKTUELLES KURATORIUM

Fotoimpressionen zum Vortrag von Ruth Frenk
24.03.2017

Fotoimpressionen zum Vortrag von Ruth Frenk

Kulturwille ist Lebenswille – Das Vermächtnis der Komponisten im KZ Theresienstadt

Am Donnerstag, 23. März 2017 um 19.00 Uhr in der Synagoge Herford Komturstraße 23

Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen

Fotos: Ute Pahmeyer

Einladung zum Vortrag "Kulturwille ist Lebenswille"
08.03.2017

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein zum Vortrag von Ruth Frenk

Kulturwille ist Lebenswille – Das Vermächtnis der Komponisten im KZ Theresienstadt

Am Donnerstag, 23. März 2017 um 19.00 Uhr in der Synagoge Herford Komturstraße 23
Eintritt: 5, 00 € (Abendkasse)

Eine Veranstaltung der Jüdischen Gemeinde Herford-Detmold und des Kuratoriums Erinnern, Forschen und Gedenken e.V.

Wie konnte es Komponisten selbst unter den unmenschlichen Bedingungen des KZs gelingen, lebensfrohe Musik und Lieder zu komponieren, einzustudieren und aufzuführen? Vielleicht, weil der künstlerische Ausdruck für Menschen ein Grundbedürfnis ist.

In der Zwangsgemeinschaft des KZs Theresienstadt war fast die gesamte jüdische Kulturelite versammelt. Gelehrte aller Wissensgebiete, Künstler, Theaterleute, Literaten, Musiker, gewaltsam herausgerissen aus ihrem normalen Leben, fanden sich hier mit den Massen alter Menschen im gemeinsamen Elend vereint.

Die Gefangenen vegetierten in einer schmalen Grenzzone zwischen Vernichtung durch Hunger, verbunden mit Schwerstarbeit und knappem Überleben. In krassem Widerspruch dazu stand das außergewöhnlich vielfältige geistige Schaffen der inhaftierten Künstler. Hier durfte sogar aufgeführt werden, was im nationalsozialistischen Machtbereich ansonsten verboten war. Unter den Bedingungen ihrer physischen lebensbedrohenden Versklavung durch Zwangsarbeit erlebten die Häftlinge in Theresienstadt eine kulturelle Befreiung ungeahnten Ausmaßes. Auf diesem zwiespältigen Leben lastete die allgegenwärtige Todesdrohung in Gestalt jäh hereinbrechender "Osttransporte".

[Textauszug, vollständiger Text siehe Flyer]

Flyer (PDF)

Fotoimpressionen zum Konzert „Schmück´ dir das Haar mit wildem Mohn…“
13.03.2017

Fotoimpressionen zum Konzert am Mittwoch, 8.März 2017

„Schmück´ dir das Haar mit wildem Mohn…“
Alma Mahler im Kontext

Ein moderierter Liederabend mit Sabine Ritterbusch (Sopran), Heidi Kommerell (Klavier), Jutta Heckmanns (Lesung)

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Fotos: Ute Pahmeyer

Presseartikel

„Schmück´ dir das Haar mit wildem Mohn…“
23.02.2017

Mittwoch, 8.März 2017, 20 Uhr, Studio der Nordwestdeutschen Philharmonie, Stiftbergstr. 2, Herford

„Schmück´ dir das Haar mit wildem Mohn…“
Alma Mahler im Kontext

Ein moderierter Liederabend mit Sabine Ritterbusch (Sopran), Heidi Kommerell (Klavier), Jutta Heckmanns (Lesung)

Alma Mahler war mit Gustav Mahler, mit Walter Gropius und Franz Werfel verheiratet und war entscheidend am kulturellen Geschehen ihrer Zeit beteiligt. Dass sie als Komponistin auch eine künstlerische Eigenständigkeit vorzuweisen hatte, wissen bis heute nur wenige.
In diesem moderierten Liederabend werden Almas Lieder- ihre einzigen bis heute überlieferten Kompositionen- an die Seite derjenigen von Gustav Mahler und Alexander von Zemlinsky gestellt.

Eintritt: 10 Euro/ ermäßigt 5 Euro; Karten an der Abendkasse

Flyer (PDF)

Fotoimp. zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus
30.01.2017

Fotoimpressionen zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2017
Lesung von Norbert Sahrhage „Der Mordfall Franziska Spiegel“

Gedenkworte:
Ralf Grebe, stv. Bürgermeister der Stadt Herford
Friedel Böhse, Vorsitzender des Kuratoriums

Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen

Fotos: Ute Pahmeyer

Presseartikel

„Der Mordfall Franziska Spiegel“
12.01.2017

„Der Mordfall Franziska Spiegel“
Lesung von Norbert Sahrhage zum

Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Gedenkworte:
Ralf Grebe, stv. Bürgermeister der Stadt Herford
Friedel Böhse, Vorsitzender des Kuratoriums

Freitag, 27. Januar 2017 19:30 Uhr
Elsbach-Haus, Goebenstraße 3-7, 32052 Herford
Eintritt frei (eine Spende wird erbeten)

Norbert Sahrhage

August 1948: Kriminalinspektor Zöllner schlägt eine alte Akte auf – den Fall der Jüdin Franziska Spiegel, der nie aufgeklärt wurde. Zwei SS-Männer sollen sie wenige Monate vor Kriegsende im Hückerholz bei Spenge erschossen haben. Er will die Täter finden. Während der Zeit des Nationalsozialismus musste Zöllner seinen Beruf als Polizist aufgeben. Nun trifft er überall auf alte Nazis, auch unter seinen neuen Kollegen. Aber Zöllner bleibt hartnäckig und ermittelt weiter. Als noch ein Mord geschieht, weiß Zöllner, dass er auf der richtigen Spur ist. Schließlich dringt er zu den Tätern vor, aber eine Mauer des Schweigens schützt sie. Eindringlich und mit historischer Genauigkeit beschreibt Norbert Sahrhage den Umgang mit der nationalsozialistischen Vergangenheit in der Nachkriegszeit. Der Roman beruht auf einer wahren Begebenheit.
(Klappentext, Pendragon-Verlag, Bielefeld 2016 (www.pendragon.de)).

Im Historischen Jahrbuch für den Kreis Herford 2017 gibt Norbert Sahrhage den aktuellen Stand der Forschung zum Fall wieder.

Am 27. Januar 2017 wird er aus dem Roman lesen und zum aktuellen Forschungsstand berichten.

Die Buchhandlung Auslese bietet einen Büchertisch an.

Flyer (PDF)

Fotoimpressionen Tag des Gedenkens an die Reichspogromnacht
10.11.2016

Fotoimpressionen vom Tag des Gedenkens an die Reichspogromnacht vom 9./10. Nov. 1938 am Mittwoch, 9. November 2016 in der Aula des Friedrichs-Gymnasiums Herford.

Begrüßung/Gedenkworte:
Gudrun Horst de Cuestas, Schulleiterin des Friedrichs-Gymnasiums

Tim Kähler, Bürgermeister der Stadt Herford
Friedel Böhse, Kuratorium

Theaterstück des Theater odos (Münster)
Mit: Judith Suermann und Sarah Giese
Regie/Autor: Heiko Ostendorf

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Fotos: Ute Pahmeyer

Presseartikel

Einladung zum Tag des Gedenkens an die Reichspogromnacht
13.10.2016

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein zu:

Am Tag des Gedenkens an die Reichspogromnacht
vom 9./10. Nov. 1938

Mittwoch, 9. November 2016, 19:00 Uhr

Aula des Friedrichs-Gymnasiums Herford
Werrestr. 9, 32049 Herford
Eintritt frei (eine Spende wird erbeten)

Gedenkworte:
Tim Kähler, Bürgermeister der Stadt Herford
Friedel Böhse, Kuratorium


Eine Frau spricht über ihre Kindheit, über ihre sieben Geschwister. Besonders die jüngste Schwester liebt sie sehr. Aber dann verliert Hanna Mandel ihre gesamte Familie in Auschwitz. Sie selbst überlebt mehrere Konzentrationslager. Das Theaterstück über die wahre Geschichte von Hanna Mandel ist mehr als eine Vergangenheitsbewältigung der Gräueltaten der Nazis.

Denn nach der Befreiung hört das Grauen für ehemalige KZ-Insassen nicht auf. Hanna erzählt, wie die schrecklichen Erlebnisse ihr weiteres Leben beeinflusst haben. In dieser Schilderung stecken die widerstrebenden Gefühle von Hanna – und vielleicht jedes Überlebenden. Wut, Trauer, Vergeltung, Unglaube und Gerechtigkeitssinn überlagern sich, wechseln sich ab, verbinden sich zu einem der heftigsten psychischen Cocktails, den ein Mensch empfinden kann.

Nach und nach beginnt Hanna ihr Leben zu ändern. Und als sie im Fernsehen eine Trauerfeier zur Erinnerung der Holocaust-Opfer sieht, sagt Hanna: “Aber ich lebe doch noch!” Denn als Überlebende mit all ihren Traumata fühlt sie sich vergessen. Ein Theaterstück, dass die Kindheit in einer jüdischen Familie, den Holocaust und das Leben mit den Erfahrungen in den Konzentrationslagern zu einem einfühlsamen und nachdenklichem Erlebnis verbindet.

Ein Theaterstück des Theater odos (Münster)
Mit: Judith Suermann und Sarah Giese
Regie/Autor: Heiko Ostendorf


Flyer (PDF)
Presseartikel

Fotoimpressionen Gedenkfeier und Kranzniederlegung
19.09.2016

Fotoimpressionen der
Gedenkfeier und Kranzniederlegung zum 72. Jahrestag der Hinrichtung von Heiko Ploeger

Am Donnerstag, 15. September 2016
Friedhof »Zum ewigen Frieden« in Herford

Worte des Gedenkens:
Jürgen Müller, Landrat des Kreises Herford und Friedel Böhse, Vorsitzender des DGB Kreisverbandes Herford

musikalischer Beitrag des Gewerkschaftschors Herford

Lesung von SchülerInnen der Gesamtschule Friedenstal in Kooperation mit dem Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken e.V.

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Fotos: Ute Pahmeyer

Gedenkfeier und Kranzniederlegung
07.09.2016

Wir laden herzlich ein zur:
Gedenkfeier und Kranzniederlegung zum 72. Jahrestag der Hinrichtung von Heiko Ploeger

Am Donnerstag, 15. September 2016, 16.45 Uhr.
Treffpunkt ist der Haupteingang des Friedhofs »Zum ewigen Frieden« in Herford.

Gedenkfeier (PDF)

Fotoimpressionen zur Mahn- und Gedenkveranstaltung
07.09.2016

Fotoimpressionen der Mahn- und Gedenkveranstaltung
für die Opfer von Patientenmord und Zwangssterilisation in der NS-Zeit

am Dienstag, dem 6. September 2016, um 18.00 Uhr am Mahnmal für die Opfer des Faschismus
am Daniel-Pöppelmann-Haus, Deichtorwall, Herford

Begrüßung:
Dr. med. Wolf Müller, (Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken)

Grußworte:
Hartmut Golücke (stv. Landrat des Kreises Herford)

Kurzvortrag:
Jan C. Hambruch (Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Bünde) „Kindermorde im Rahmen der Euthanasie der NS-Zeit“

Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen

Fotos: Ute Pahmeyer

Einladung zur Mahn- und Gedenkveranstaltung
17.08.2016

Wir laden ein zur

Mahn- und Gedenkveranstaltung für die Opfer von Patientenmord und Zwangssterilisation in der NS-Zeit

am Dienstag, dem 6. September 2016, um 18.00 Uhr am Mahnmal für die Opfer des Faschismus
am Daniel-Pöppelmann-Haus, Deichtorwall, Herford


Begrüßung:

Dr. med. Wolf Müller, (Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken)

Gedenkworte:
Hartmut Golücke (stv. Landrat des Kreises Herford)

Kurzvortrag:
Jan C. Hambruch (Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Bünde) „Kindermorde im Rahmen der Euthanasie der NS-Zeit“

Niederlegung von Blumen und Kränzen am Mahnmal.


Einladung (PDF)

Friedel Böhse ist neuer Vorsitzender des Kuratoriums
15.06.2016

Foto: Der engere Vorstand des Kuratoriums, von links Jochen Krössin, Gisela Küster, Renée Claudine Bredt und Friedel Böhse (Foto Ute Pahmeyer)

Friedel Böhse ist neuer Vorsitzender des Kuratoriums Erinnern Forschen Gedenken e.V.

Auf der Jahreshauptversammlung des Vereins Kuratoriums Erinnern Forschen Gedenken e.V. wurde 13. Juni 2016 im Großen Sitzungssaal des Herforder Rathauses der bisherige kommissarisch amtierende Vorsitzende Friedel Böhse in der Nachfolge von Wolfgang Spanier zum Vorsitzenden gewählt. Den engeren Vorstand komplettieren Gisela Küster als Stellvertreterin, Jochen Krössin als Schatzmeister und Renée Claudine Bredt als Schriftführerin. Die Versammlung bestimmte zudem neun weitere Mitglieder des Vereins als Beisitzer im Vorstand.

Friedel Böhse berichtete den Anwesenden über die Aktivitäten des Vereins. Er erwähnte u.a. die Erarbeitung und Eröffnung der Ausstellung „Mit dem Führer zum Sieg?“ am 1. September 2015 (diese läuft noch bis 18.12.2016) und die Ausgestaltung der Bildungspartnerschaft mit der Gesamtschule Friedenstal. Die gemeinsamen Veranstaltungen mit Schülerinnen und Schülern wurden von den Kuratoriumsmitgliedern Helga Kohne und Renée Claudine Bredt und Lehrkräften der Schule geplant und gestaltet.

Böhse hob des Weiteren die Gedenkveranstaltung zum Tag der Bücherverbrennung am 10. Mai 2015 hervor. Unter dem Titel „Dein Haar hat Lieder, die ich liebe…“ erinnerten Renée Claudine Bredt, Helga Kohne, Dirk Strehl und Fabian Steinborn an die Schriftsteller Mascha Kalécko, Max-Hermann Neiße, Kurt Tucholsky und Ernst Toller. Musikalisch wurde die Veranstaltung von Randall Nordstrom, Bettina Lange, Christoph Starke (Potsdam) mit Werken von Erwin Schulhoff umrahmt.

Am 08. Mai 2015 fand die Eröffnung der Ausstellung zur „Zwangsarbeit in Herford“ in der Gesamtschule Friedenstal (im Rahmen der Bildungspartnerschaft) statt. Das Kuratorium beteiligte sich am 7. September 2015 an der Mahn-und Gedenkveranstaltung für die Opfer von Patientenmord und Zwangssterilisation in der NS-Zeit mit Kranzniederlegung und am 15. September 2015 an der Gedenkveranstaltung und Kranzniederlegung am Grab von Heiko Ploeger (Gemeinsame Veranstaltung mit dem DGB-Kreisverband Herford und Arbeit und Leben, Kreis Herford, Schülerinnen der GS Friedenstal und Abiturient Fabian Steinborn; Gewerkschaftschor Herford).

Am 9. November 2015 erinnerte das Kuratorium unter dem Titel „Es brennt, es brennt und keiner löscht – Der Anfang vom Ende“ in der Synagoge an die Reichspogromnacht. Gestaltet wurde die Veranstaltung von Schülerinnen und Schülern der Gesamtschule Friedenstal mit einer Sprechmotette und einem Gedichtvortrag.

Zum „Tag des Gedenkens an der Opfer des Nationalsozialismus“ am 27.1.2016 gelang es dem Kuratorium den Historiker und Publizisten Dr. Götz Aly zu einem Vortrag zum Thema „Volk ohne Mitte – Die Nutznießer des Mordens im III. Reich“ zu gewinnen.

Im Begleitprogramm zur aktuellen Ausstellung referierten am 17. März 2016 Helga Kohne und Dieter Begemann unter dem Titel „Sie widersetzen sich“ über Widerstand und Verfolgung in der NS-Zeit im Kreis Herford“.

Am 21. April 2016 berichtete Prof. Dr. Norbert Frei, Jena über „1945 und wir. Das 3. Reich im Bewusstsein der Deutschen. Die Gegenwart in der Vergangenheit“.

Zum Tag der Bücherbrennung am 10. Mai 2016 gestalteten Schülerinnen und Schülern der Gesamtschule Friedenstal (Erarbeitung durch Helga Kohne und Renée Claudine Bredt) unter dem Titel „Brandmale, Ostende 1936“ eine szenische Lesung und Lesecollage.

„Antiziganismus –Kontinuitäten und Brüche des Rassismus gegen Sinti und Roma“ war Thema am 9. Juni 2016. Eine Einführung gab Gisela Küster, Referenten waren Markus End, Berlin und Sintezza Samantha Rose, Hannover.

Friedel Böhse dankte den örtlichen Medien für die umfassende Berichterstattung, der Stadt Herford (insbesondere Bürgermeister Tim Kähler und Stadtarchivar Christoph Laue) für die gute Zusammenarbeit und bedankte sich bei allen aktiv Tätigen des Kuratoriums.
Für 2016/2017 plant das Kuratorium u.a. am 9. und 10. November eine Aufführung des Theaters odos mit dem Stück „Ich lebe noch“ in der Aula des Friedrichs-Gymnasiums und am 27. Januar 2017 eine Lesung mit der Autorin Anita Haviv-Horiner aus ihrem Buch „Grenzenlos- Deutsche in Israel und Israelis in Deutschland“. Vom 7. April bis 9. Juli 2017 wird im Zellentrakt die Ausstellung „Vergiss den Namen nicht - Die Kinder von Auschwitz“ gezeigt. In Zusammenarbeit mit der Jüdischen Gemeinde Herford-Detmold plant das Kuratorium eine Inventarisierung des jüdischen Friedhofs Herford in einer epigrafischen Datenbank durch das Salomon-Steinheim-Institut in Essen. Die Bildungspartnerschaft mit der Gesamtschule Friedenstal soll weiter fortgesetzt werden.


Pressemitteilung (PDF)

Fotoimpressionen zur Veranstaltung Brandmale
12.05.2016

Fotoimpressionen zur Veranstaltung:

Brandmale
Ostende 1936

Veranstaltung zum Tag der Bücherverbrennung 1933
10. Mai 2016, Elsbach-Haus

Grußworte:
Friedel Böhse, Kuratorium
Rainald Könings, Gesamtschule Friedenstal

Mitwirkende :
Drinor Bahtiri, Tim-Fabian Beckmann, Leon Begemann, Galat Bicho, Angelika Bonin, Fidan Ekinci, Andreas Ergert, Jana Frenzel, Valerie Kurbakov, Gül Kurt, Melina Lindner, Nicole Lochowicz, Nicole Meiser, Jessica Metzger, Ebru Polat, Hendrik Sawatzki, Tim Ole Seifert, Helin Yaprak, Antonina Markovic (Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Friedenstal, Jg. 11)

Schulische Betreuung:
Hannes Röhrbein

Konzept und Realisation:
Claudine Bredt / Helga Kohne

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Fotos: Ute Pahmeyer

Presseartikel

Brandmale
04.04.2016

Gemälde von Felix Nussbaum, als Künstler verboten, verfolgt, ermordet

Brandmale
Ostende 1936

Veranstaltung zum Tag der Bücherverbrennung 1933

10. Mai 2016 19:30 Uhr
Elsbach-Haus, Goebenstraße 3-7, 32052 Herford
Eintritt frei (eine Spende wird erbeten)

Ostende 1936:
Das letzte Treffen der Schriftsteller
Stefan Zweig, Joseph Roth, Irmgard Keun, Hermann Kesten, Egon Erwin Kisch und Ernst Toller

Diese sechs Autoren sind Teil einer großen Emigrantenfamilie, die sich drei Jahre nach der ersten Bücherverbrennung der Nazis noch einmal treffen. Es könnte ein Urlaub unter Freunden sein, wenn sich die Lage in Deutschland nicht täglich zuspitzte, sie nicht verboten wären, sie nicht verfolgt würden, wenn sie nicht ihre Heimat verloren hätten. Sie sind Dichter auf der Flucht, Schriftsteller im Exil. Darum geht es, aber auch um ihr Schreiben und Leben im Exil.
Alle tragen Brandmale bis an ihr Lebensende.

Eine Lesecollage mit Sprechmotette, Lesung und szenischen Elementen.

Mitwirkende:
Drinor Bahtiri, Tim-Fabian Beckmann, Leon Begemann, Galat Bicho, Angelika Bonin, Fidan Ekinci, Andreas Ergert, Jana Frenzel, Valerie Kurbakov, Gül Kurt, Melina Lindner, Nicole Lochowicz, Nicole Meiser, Jessica Metzger, Ebru Polat, Hendrik Sawatzki, Tim Ole Seifert, Helin Yaprak, Antonina Markovic (Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Friedenstal, Jg. 11)

Schulische Betreuung:
Hannes Röhrbein

Konzept und Realisation:
Claudine Bredt / Helga Kohne


Einladung (PDF)

Vorbild im Ehrenamt
15.02.2016


Fotos: Burkhard Stahn

Am Tag des Ehrenamtes, dem 5.12.2015 wurde das Kuratorium zusammen mit anderen Institutionen und Personen mit einer Urkunde für das „Vorbild im Ehrenamt“ ausgezeichnet.

Seit dem 12.2.2016 sind einige Mitglieder des Kuratoriums auch auf der im Rathaus angebrachten Tafel zu sehen.

Urkunde (PDF)

Presseberichte

 

 

 

 

 

 

 

Stolpersteine für Herford – Dokumentation
04.07.2011

In Vorbereitung des geplanten Gedenkbuches unter dem Titel "Jeder Name eine Geschichte" mit Texten zu allen Stolpersteinen wird hier das vorerst abgeschlossene Projekt Stolpersteine zunächst mit einer Liste, den Fotos der Steine und einem Stadtplan dokumentiert. In die Bearbeitung des Gedenkbuches sollen die Patinnen und Paten der einzelnen Steine mit einbezogen werden.

Zur Koordination des geplanten Buches findet am 10. Juli um 16 Uhr ein erstes Treffen in der Gedenkstätte Zellentrakt statt.

Fotodokumentation und Liste aller in Herford verlegten Stolpersteine (PDF)
(Fotos: Ute Pahmeyer)

Stadtplan mit den Standorten der Stolpersteine (PDF)

Stolpersteine für Herford - vorläufiger Abschluss der Aktion
09.05.2011

Gunter Demnig übergibt Bürgermeister Bruno Wollbrink symbolisch die letzten Stolpersteine für Herford – Bürgermeister Bruno Wollbrink: "Gedenken muss in der jungen Generation lebendig erhalten werden"

Herford, 5.5. 2011. Der Initiator des Gedenkprojektes Stolpersteine, Gunter Demnig hat Herfords Bürgermeister Bruno Wollbrink die vorerst letzten 47 Stolpersteine für Herford symbolisch überreicht. Anschließend begann der Kölner Künstler mit der Verlegung der Steine. Dabei setzte er nicht nur Steine für jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger, sondern auch für Mitglieder anderer Opergruppen. Dazu zählen politisch und religiös Verfolgte, Kriegsdienstverweigerer und "Deserteure" sowie Euthanasieopfer aus Herford.

Damit ist die Verlegung von Stolpersteinen in Herford nach 2 ½ Jahren Dauer vorerst abgeschlossen. Im Dezember 2008 hatte der Stadtrat der Umsetzung des Gedenkprojekts in Herford zugestimmt. Insgesamt 123 Personen wurde durch die Stolpersteine gedacht, die alle privat finanziert wurden.

"Mein erster Dank gilt allen Spenderinnen und Spendern, die in so kurzer Zeit die Umsetzung dieses Projekt ermöglicht haben", erklärte Bürgermeister Bruno Wollbrink. Diese Anerkennung gelte im gleichen Maße dem Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken, dessen organisatorische Hilfe unverzichtbar gewesen sei. "Mit den Stolpersteinen haben wir nun eine bleibende und unübersehbare materielle Erinnerung in den Bürgersteigen unserer Stadt verankert. Das ist gut so. Es bleibt uns aber weiterhin die Aufgabe, das Gedenken insbesondere in der jungen Generation lebendig zu erhalten."

Zustimmung fand das Stadtoberhaupt bei Wolfgang Spanier, dem Vorsitzenden des Kuratoriums. Das Kuratorium plane daher die Herausgebe eines Gedenkbuches unter dem Titel "Jeder Name eine Geschichte" mit Texten zu allen Stolpersteinen. Dabei sollen die Patinnen und Paten der einzelnen Steine mit einbezogen werden. "Wir freuen uns aber über jeden und jede insbesondere aus der jüngeren Generation, die einen Beitrag zum Gelingen des Werkes beitragen wollen". Zur Koordination des geplanten Buches findet am 10. Juli um 16 Uhr ein erstes Treffen in der Gedenkstätte Zellentrakt statt.

Zugleich dankte Wolfgang Spanier auch der Stadtverwaltung für ihr Engagement. Insbesondere das Bürgermeisterbüro sei als erster Ansprechpartner und koordinierende Hand im Hintergrund eine wichtige Hilfe gewesen. Gemeinsam mit der Stadt sei man auch weiterhin bereit weitere Stolpersteine zu setzen. "Sollten weitere Opfer bekannt werden, für die eine Verbindung nach Herford nachweisbar sind, steht das Kuratorium als Ansprechpartner zur Verfügung."

Fotoimpressionen von der Verlegung und dem Rathausplatz

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Fotos: Ute Pahmeyer


Presseberichte

Abgeschlossene Ausstellungen und Projekte

Informationen und Materialien zu abgeschlossenen Ausstellungen und Projekten finden SIe jeweils unter Archiv, Materialien und Presseberichte.

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