Filmveranstaltungen
30.09.2010
Weisst Du wer ich bin?
Interreligiöser Dialog in Herford
EINLADUNG
Filmveranstaltungen mit anschließender Diskussion
Glaubensfrage - Doubt
30. September 2010, 17.30 Uhr, Muslimische Gemeinde - DITIP Merkez Camii, Bielefelder Strasse 62-64, 1. Etage
1964, St. Nicholas in der Bronx. Der charismatische Priester Pater Flynn versucht die strengen Sitten einer katholischen Schule auf den Kopf zu stellen, die mit eiserner Hand von Schwester Aloysius Beauvier geführt wird. Die herrische Direktorin glaubt an die Macht der Furcht und schüchtert sowohl Schüler als auch Schwestern durch harte Disziplin ein. Als die Schule ihren ersten schwarzen Schüler Donald Miller aufnimmt, berichtet die hoffnungsvoll-naive Schwester James, dass Pater Flynn diesem zu viel private Aufmerksamkeit widmet. Sofort startet Schwester Aloysius einen Kreuzzug, um dieWahrheit herauszufinden und Flynn von der Schule zu vertreiben. Ohne jeglichen Beweis und nur mit ihrer moralischen Sicherheit gewappnet, verstrickt sie sich in einen Glaubenskampf mit verheerenden Konsequenzen...
Die große Reise
11. November 2010, 19.30 Uhr, Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen, Frühherrenhaus, Petersilienstraße 3a
Die fünfte Säule des Islam ist die Pilgerfahrt nach Mekka, die jeder Moslem nach Möglichkeit mindestens einmal im Leben absolvieren sollte. Millionen Menschen aus aller Welt von Indonesien bis in den Sudan sparen oft ein Leben lang, um die "Grosse Reise" in Angriff nehmen zu können. So auch Rédas Vater (Mohamed Majd), ein seit 30 Jahren in Frankreich lebender Marokkaner. Um seiner Pflicht als Moslem vor seinem Tode Genüge zu tun, begibt er sich zusammen mit seinem jüngsten Sohn Réda (Nicolas Cazalé) von Frankreich aus auf die lange Reise nach Mekka.
Der Film schildert die Herausforderungen, die das höchst unterschiedliche Gespann auf seiner 5000 Kilometer langen Autofahrt, nicht zuletzt auf zwischenmenschlicher Ebene, zu bewältigen hat. Verständigungsschwierigkeiten zwischen den Generationen prägen die Reise ebenso wie Begegnungen mit den verschiedensten Menschen und Nationalitäten. Ein typisches Road Movie, das untypischer nicht sein könnte.
66. Todestag von Heiko Ploeger
15.09.2010
Einladung zur Gedenkfeier und Kranzniederlegung zum 66. Jahrestag der Hinrichtung von Heiko Ploeger
Deutscher Gewerkschaftsbund Kreisverband - Herford & Arbeit und Leben im Kreis Herford
Zum Gedenken an den am 15. September 1944 hingerichteten Metallarbeiter Heiko Ploeger und zur mahnenden Erinnerung an den nationalsozialistischen Terror, laden wir zur Gedenkfeier mit Kranzniederlegung ein.
Die Gedenkfeier findet statt am:
Mittwoch, den 15. September 2010 um 17.00 Uhr auf dem Friedhof "Zum ewigen Frieden" in Herford
Worte des Gedenkens spricht:
Christoph Laue Kuratorium
"Erinnern – Forschen – Gedenken" Herford
Gedenkstunde Euthanasie
31.08.2010
Wir laden ein
zur Mahn- und Gedenkveranstaltung für die Opfer von Patientenmord und Zwangssterilisation in der NS-Zeit
am Dienstag, dem 31.08.2010, um 18.00 Uhr am Mahnmal für die Opfer des Faschismus am Daniel-Pöppelmann-Haus
Programm
Begrüßung: Ruth Fricke (HFVS e.V.), Wolfgang Spanier (Kuratorium)
Gedenkworte: Landrat Christian Manz, Bürgermeister Bruno Wollbrink
Niederlegung von Blumen und Kränzen am Mahnmal.
Im Anschluss treffen wir uns im Raum 300 des Kreishauses zum Film:
Lebensunwert – Paul Brune – NS-Psychiatrie und ihre Folgen und
zum Vortrag von Christoph Laue über Opfer der NS-"Euthanasie", für die wir Stolpersteine legen wollen.
Ruth Fricke, Wolfgang Spanier
HFVS: HILFE FÜR VERLETZTE SEELEN e.V.
Selbsthilfegruppe für Psychiatrie-Erfahrene im Kreis Herford
Neuer Vorstand / Jutta Heckmanns Ehrenvorsitzende
13.04.2010
Neuer Vorstand / Jutta Heckmanns Ehrenvorsitzende / 8000 Besucher im Zellentrakt
Jahreshauptversammlung des Kuratoriums / Festakt 5 Jahre Gedenkstätte Zellentrakt
Von Christoph Laue
Am 13. April fand im Herforder Ratssaal die Jahreshauptversammlung des Kuratoriums Erinnern Forschen Gedenken statt. Nach dem Bericht der scheidenden Vorsitzenden Jutta Heckmanns und weiteren Formalien wie den Berichten des Schatzmeisters und der Kassenprüfer wurde einstimmig ein neuer Vorstand gewählt. Neuer 1. Vorsitzender ist der frühere Bundestagsabgeordnete Wolfgang Spanier, zur 1. Stellvertreterin wurde Miriam Söling gewählt. Weitere Mitglieder des nunmehr zehnköpfigen Vorstandes sind nun Friedel Böhse, Cornelis Holtkamp, Jochen Krössin, Christoph Laue, Swantje Meyer zur Heide, Beatrice Stresemann, Prof. Dr. Ernst Stresemann und Sonja Wehmeier.
Obwohl die Satzung diese Funktion nicht vorsieht, wurde Jutta Heckmanns, die als langjährige Vorsitzende schon den 1989 gegründeten Vorgängerverein "Kulturen in der Region" geleitet hatte und seit der Gründung des Kuratorium 1997 mit kurzer Unterbrechung auch hier dieses Amt wahrgenommen hat, per Akklamation zur Ehrenvorsitzenden bestimmt.
Im Anschluss an die Versammlung feierte das Kuratorium mit zahlreichen Gästen das fünfjährige Bestehen der Gedenkstätte Zellentrakt, die im April 2005 in Anwesenheit des damaligen Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Paul Spiegel, eröffnet wurde, der bei diesem Anlass auch die Schirmherrschaft übernahm.
Jutta Heckmanns berichtete über die erfolgreiche Arbeit mit elf Ausstellungen und etwa 8000 BesucherInnen in den Ausstellungen, davon etwa 50 % Schülerinnen und Schülern, dazu zahlreichen Einzelveranstaltungen mit weiterer großer Besucherresonanz. Insgesamt sei das Ziel, eine dauerhafte Stätte der aktiven und aktuellen Auseinandersetzung mit den schlimmsten Zeiten der Geschichte in Raum Herford zu installieren, mit großem Erfolg erreicht worden. Gerade der authentische Ort, die pädagogischen Angebote und die Darstellung mit Hilfe von persönlichen Schicksalen hätten bei vielen Besuchern tiefe Eindrücke hinterlassen, von denen auch die Einträge im Gästebuch zeugen. Natürlich bestehen Wünsche nach einem weiteren Ausbau und weiterer institutioneller Absicherung der Gedenkstätte, die als Nebenstelle des Stadtarchivs Herford ehrenamtlich vom Kuratorium getragen wird.
Bürgermeister Bruno Wollbrink bestätigte in seinem Grußwort die Bedeutung der Gedenkstätte, sicherte die dauerhafte Unterstützung durch die Stadt zu und lobte das ehrenamtliche Engagement des Kuratoriums, machte aber auch die notwendige institutionelle Anbindung an das Stadtarchiv deutlich.
Nach der Jahreshauptversammlung hatte der neue Vorsitzende von den Plänen des Kuratoriums berichtet: Die Zwangsarbeitsausstellung läuft noch bis zum 18. Juli 2010. Geplant sind eine Rekonstruktion der fehlenden Gefängnisgitter. Die nächste Ausstellung "Wir lebten in einer Oase des Friedens. Die Geschichte einer jüdischen Mädchenschule" mit regionalbezogenen Erweiterungen wird ab September 2010 gezeigt. Die Bibliothek der Familie Elsbach wird demnächst wieder nach Herford zurückkehren und soll in würdigen Rahmen im Elsbach-Haus präsentiert werden. Fortgesetzt wird der interreligiöse Dialog mit Filmvorführungen in Synagoge, Moschee und Kirchen. Die Gedenktage 9. November und 27. Januar werden mit Veranstaltungen begleitet. Im Herbst wird Helga Kohne die bisher unbekannte Geschichte des "Blutraubs" (Waisenhauskindern in der UdSSR wurde gewaltsam Blut für verwundete Wehrmachtssoldaten abgezapft) präsentieren. Die Stolperstein Aktion wird mit der nächsten Verlegung im März 2011 und der Einbeziehung weitere Verfolgungsgruppen fortgesetzt. Margot Friedländer soll nochmals auch zu Lesungen in Schulen eingeladen werden. Die bewährten Kooperationen, u.a. mit der Jüdischen Gemeinde, MARTa und verschiedenen Arbeitskreisen wird fortgesetzt und die Internetpräsenz www.zellentrakt.de ausgebaut.
Der neugewählte Vorstand.
Von links: Cornelis Holtkamp, Swantje Meyer zur Heide, Sonja Wehmeier, Christoph Laue, Ehrenvorsitzende Jutta Heckmanns, 1. Vorsitzender Wolfgang Spanier, Jochen Krössin, 1. Stellvertreterin Miriam Söling. Nicht auf dem Foto: Friedel Böhse, Beatrice Stresemann, Prof. Dr. Ernst Stresemann.
Einladung zur Feierstunde: Fünf Jahre Gedenkstätte Zellentrakt
13.04.2010
Einladung zur Jahreshauptversammlung 2010
Liebes Mitglied, liebe Freunde/innen des Kuratoriums,
die Gedenkstätte Zellentrakt im Herforder Rathaus wird in diesem Jahr fünf Jahre alt!
Deshalb laden wir Sie herzlich ein zu einer Feierstunde mit Rückblick, Musik und Imbiss.
am 13. April 2010 um 19.00 Uhr in und vor dem Großen Sitzungssaal im Herforder Rathaus (2. OG)
Rathausplatz 1, 32052 Herford.
Zur besseren Planung bitten wir um Rückmeldung bis zum 11. April 2010 per
Tel. 05221/132213, Fax 132252 oder eMail: info@zellentrakt.de.
Bitte geben Sie diese Einladung auch an Ihre Freunde und andere Interessierte weiter.
Insbesondere die Mitglieder des Kuratoriums (aber auch alle Interessierten, die Versammlung ist öffentlich) laden wir zudem herzlich ein zur
Jahreshauptversammlung.
Sie findet am gleichen Tag um 18.00 Uhr im Großen Sitzungssaal im Herforder Rathaus statt.
Tagesordnung:
1) Begrüßung / Abstimmung über die Tagesordnung
2) Jahresbericht des Vorstandes
3) Aussprache über den Jahresbericht
4) Bericht des Schatzmeisters
5) Bericht der Rechnungsprüfer
6) Entlastung des Vorstandes
7) Neuwahlen zum Vorstand
8) Neuwahl der Rechnungsprüfer
9) Anträge der Mitglieder (Bitte bis 1 Woche vor der Jahreshauptversammlung einreichen)
10) Planungen für 2010/2011
11) Verschiedenes
Mit freundlichen Grüßen
Jutta Heckmanns
STOLPERSTEINE für Herford - Veranstaltungen
19.03.2010
Fr., 19. März, ab 12.30 Uhr
(Treffpunkt vor dem Haus Gehrenberg 12 in der Herforder Fußgängerzone):
Verlegung weiterer Stolpersteine durch den Künstler Gunter Demnig
(weitere Infos unter: www.stolpersteine-für-herford.de)
Do. 18., März, 19.00 Uhr
MARTa Herford, Forum:
Hermann Beil: George Taboris „Mutter Courage“
Lesung in Kooperation mit der Reihe „MARTa liest“ im Rahmen der Aktion „Stolpersteine für Herford“.
STOLPERSTEINE für Herford
30.04.2009
STOLPERSTEINE für Herford
Der Rat der Stadt Herford hat in seiner Sitzung am 12. Dezember 2008 die Verlegung von „STOLPERSTEINEN“ in Herford beschlossen. Die Koordination der Verlegung übernehmen die Stadt (Bürgermeisterbüro) und das Kuratorium Erinern Forschen Gedenken. Mit diesem Vorhaben soll an die Menschen aus Herford und Umgebung erinnert werden, die während der Diktatur des Nationalsozialismus in Deutschland verfolgt und ermordet wurden.
STOLPERSTEINE, ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig
Das Projekt STOLPERSTEINE verfolgt der Kölner Künstler Gunter Demnig seit nunmehr 15 Jahren. In dieser Zeit sind in über 300 Orten Deutschlands, ebenso in Österreich, Ungarn und in den Niederlanden ungefähr 16.000 STOLPERSTEINE verlegt worden. Bei den 10 mal 10 cm großen STOLPERSTEINEN handelt es sich um mit einer Messingplatte verkleidete Pflastersteine, die vor dem letzten Wohnsitz des verfolgten, vertriebenen beziehungweise ermordeten Opfers in den Boden eingelassen sind. Auf der Messingplatte sind der Name und das Geburtsdatum des Opfers sowie sein weiteres Schicksal während des Nationalsozialismus eingraviert. Für das Projekt STOLPERSTEINE ist Gunter Demnig am 23. Mai 2008 in Berlin von Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble und Bundesjustizministerin Brigitte Zypries der Preis „Botschafter für Demokratie und Toleranz“ verliehen worden.
Weitere Informationen: www.stolpersteine-für-herford.de



