AKTUELLES

Einladung zu "Antiziganismus – Kontinuitäten und Brüche des ..."
12.05.2016

Dipl. Politologe Markus End,
TU Berlin


Sintezza Samantha Rose,
Forum für Sinti und Roma e.V. Hannover

„Die Kinder sind ausgesprochene Zigeunernaturen und es ist vom rassischen Standpunkt betrachtet, sehr fraglich, ob die Fürsorgeerziehung irgendeinen Dauererfolg haben würde.“
(aus den Jugendamtsakten der Stadt Herford in der Zeit des NS)

„Ich bitte, die unterstellten Behörden anzuweisen, durch scharfe Überwachung der Zigeuner die Entfernung der Asozialen zu ermöglichen.“
(Anordnung an den Bürgermeister von Herford vom 19.10.1942)


Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein zu:

Antiziganismus – Kontinuitäten und Brüche des Rassismus gegen Sinti und Roma

Donnerstag, 9. Juni 2016, 19:30 Uhr
Seminarraum Elsbach-Haus, Goebenstraße 3-7, 32052 Herford

Eintritt frei (eine Spende wird erbeten)

Moderation und Einführung:
Gisela Küster, Mitglied des Kuratoriums


Markus End
ist Diplom-Politologe und promoviert derzeit an der Technischen Universität Berlin zu Struktur und Funktionsweise des modernen Antiziganismus. Er arbeitet in der politischen Erwachsenenbildung und als wissenschaftlicher Autor, u. a. für das Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma, den Amaro Drom e.V. und das Phiren Amenca Netzwerk.

Buchveröffentlichungen:
Antiziganistische Zustände - Zur Kritik eines allgegenwärtigen Ressentiments, 2009
Antiziganistische Zustände 2 - Kritische Positionen gegen gewaltvolle Verhältnisse, 2013


Sintezza Samantha Rose
arbeitet im Forum für Sinti und Roma e.V. Hannover. Sie berichtet über alltägliche Benachteiligungen und Diskriminierungen von Sinti und Roma. Das Forum für Sinti und Roma e.V. vertritt die Interessen der etwa 12.000 in Niedersachsen lebenden Sinti. Darüber hinaus wird die Einrichtung aus den Nachbarländern Niedersachsens oft um Hilfe und Unterstützung gebeten.


Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellung in der Gedenkstätte Zellentrakt: “Mit dem Führer zum Sieg?“ Der Raum Herford im Krieg 1939 – 1945 statt.

Veranstalter:
Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken e.V.

Fotoimpressionen der Veranstaltung "1945 und wir..."
25.04.2016

Fotoimpressionen der Veranstaltung

1945 und wir
Das Dritte Reich im Bewusstsein der Deutschen
Die Gegenwart der Vergangenheit

Lesung mit Prof. Dr. Norbert Frei, Jena

Donnerstag, 21. April 2016 19:30 Uhr
Elsbach-Haus

Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen

Fotos: Ute Pahmeyer

Einladung zu "1945 und wir"
04.04.2016

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein:

1945 und wir
Das Dritte Reich im Bewusstsein der Deutschen

Die Gegenwart der Vergangenheit

Lesung mit Prof. Dr. Norbert Frei, Jena

Donnerstag, 21. April 2016 19:30 Uhr
Elsbach-Haus, Goebenstraße 3-7, 32052 Herford
Eintritt frei (eine Spende wird erbeten)


Norbert Frei, geb. 1955 in Frankfurt am Main, ist Lehrstuhlinhaber für Neuere und Neueste Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und leitet das „Jena Center Geschichte des 20. Jahrhunderts“. Von 1979 bis 1997 war er Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte in München, danach bis 2005 Lehrstuhlinhaber an der Ruhr-Universität Bochum; 1985/86 Kennedy-Fellow an der Harvard University, Cambridge/Mass.; 1995/96 Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin; 2004 Fellow am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen, 2007 Gastwissenschaftler am Hamburger Institut für Sozialforschung.

Zahlreiche Veröffentlichungen zum Thema Nationalsozialismus, u.a.: „Der Führerstaat“, „Vergangenheitspolitik“, „Journalismus im Dritten Reich“, „Hitlers Eliten nach 1945“, „Das Dritte Reich im Überblick“, „1945 und wir – Das Dritte Reich im Bewusstsein der Deutschen“

1945 und wir“ ist eine aktuelle Analyse des Umgangs der Deutschen mit ihrer nationalsozialistischen Vergangenheit. Sieben Jahrzehnte sind vergangen, seit Hitlers Herrschaft im Bunker unter der Reichskanzlei ihr Ende fand. Doch die Erinnerung an die NS-Zeit erscheint gegenwärtiger denn je. Liegt der Grund dafür - paradoxerweise – im Aussterben der Zeitzeugen? Und was hieße das für die Zukunft?

Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung in der Gedenkstätte Zellentrakt: „Mit dem Führer zum Sieg?“ Der Raum Herford im Krieg 1939 – 1945


Veranstalter:

Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken e.V. in Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Herford e.V. und dem Verein für Herforder Geschichte e.V.

Kontakt:
Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken e.V. Gedenkstätte Zellentrakt 05221/ 189 257
info@zellentrakt.de, www.zellentrakt.de

Weitere Termine (jeweils 19:30 im Elsbach-Haus):

  • Dienstag, 10. Mai 2016: „Brandmale, Ostende 1936“, Gedenktag an die Bücherverbrennung 1933
  • Donnerstag, 9. Juni 2016: „Antiziganismus in den Medien - Kontinuitäten und Brüche des Rassismus gegen Sinti und Roma“, Marcus End, Berlin


Einladung (PDF)

Fotoimpressionen zu der Veranstaltung "Sie widersetzten sich..."
06.04.2016

Fotoimpressionen der Veranstaltung

Sie widersetzten sich....
Paula Lohagen, Wilhelm Oberhaus, Heiko Ploeger und Hermann Abke

Vortragende: Helga Kohne, Dieter Begemann und der Herforder Gewerkschaftschor.

Am Donnerstag, 17. März 2016, Elsbach-Haus

Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen

Fotos: Ute Pahmeyer

Einladung zu "Sie widersetzten sich..."
22.02.2016

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein:

Sie widersetzten sich....
Paula Lohagen, Wilhelm Oberhaus, Heiko Ploeger und Hermann Abke

Helga Kohne und Dieter Begemann erzählen ihre Geschichten.
Sie werden begleitet vom Herforder Gewerkschaftschor.

Donnerstag, 17. März 2016 19:30 Uhr
Elsbach-Haus
Goebenstraße 3-7, 32052 Herford
Eintritt frei (eine Spende wird erbeten)


Vier Namen, vier Geschichten, die unterschiedlicher nicht sein können. Sie waren ganz normale Herforder und gerieten durch ihre Überzeugung und Lebensumstände in Widerspruch zum Nazi-Staat. Sie verweigerten sich, teilweise bis zum aktiven politischen Widerstand. Dafür wurden sie verhaftet, starben in Konzentrationslagern oder wurden im Namen des Deutschen Volkes ermordet.

Wie vertraut sind diese Menschen den Herfordern?

Paula Lohhagen ist 1897 in Herford geboren und im Endebutt, einem Arme-Leute-Viertel aufgewachsen. Schon früh hatte sie sich in der sozialistischen Jugendbewegung engagiert. Sehr jung trat sie in die kommunistische Partei ein und arbeitete im organisierten Widerstand. Paula Lohagen wurde verhaftet und durchlief von da an Zuchthaus und die KZs Ravensbrück und Auschwitz, wo sie ermordet wurde.

Wilhelm Max Oberhaus ist 1901 in Herford geboren. Er war Pfarrer und nutzte die Kanzel, um seinen Unmut öffentlich zu machen. Er wurde mehrmals verhaftet und ins Gefängnis gesteckt. 1941 wurde Pfarrer Oberhaus in das KZ Dachau überführt, wo er 1942 starb. Die Grundschule am Wilhelmsplatz in Herford trägt seinen Namen.

Heiko Ploeger wurde 1898 geboren. Heiko Ploeger hat sich von Anfang an am aktiven Widerstand gegen die Nazis z.B. durch Flugblattaktionen in Herford beteiligt. Ploeger lebte in Herford und arbeitete in Bielefeld bei Dürkopp. Er war Arbeiter, Gewerkschafter, Sozialdemokrat. Ploeger hörte ausländische Sender und gab Informationen an Kollegen im Betrieb weiter. Das war ein Verbrechen auf dem die Todesstrafe stand. Heiko Ploeger wurde am 15. September 1944 hingerichtet.

Hermann Abke, geboren 1904, lebte mit seiner Familie in Herford. Er war einer von vielen zum Tode verurteilten Zeugen Jehovas im NS- Regime. Wie alle Zeugen Jehova verweigerte er den Wehrdienst und den Hitlergruß. Er berief sich auf seinen Glauben und das Gebot: 'Du sollst nicht töten'. Hermann Abke wurde am 17. Juli 1944 hingerichtet.

An alle vier Opfer wird erinnert durch Stolpersteine, Kranzniederlegungen an den Gräbern oder Gedenkstunden.


Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung in der Gedenkstätte Zellentrakt:
„Mit dem Führer zum Sieg?“ Der Raum Herford im Krieg 1939 – 1945


Weitere Termine (jew. 19:30 im Elsbach-Haus):

  • Donnerstag, 21. April 2016: „1945 und wir - Das Dritte Reich im Bewusstsein der Deutschen -Die Gegenwart der Vergangenheit“, Prof. Dr. Norbert Frei, Jena
  • Dienstag, 10. Mai 2016: Gedenktag an die Bücherverbrennung 1933
  • Donnerstag, 9. Juni 2016: „Antiziganismus in den Medien - Kontinuitäten und Brüche des Rassismus gegen Sinti und Roma“, Marcus End, Berlin


Einladung (PDF)

Fotoimpressionen der Lesung mit Dr. Götz Aly, Berlin
29.01.2016

Fotoimpressionen der Lesung mit Dr. Götz Aly, Berlin zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

„Volk ohne Mitte“
Die Nutznießer des Mordens im Dritten Reich

Die Ausplünderung der Juden und die individuelle Bereicherung aller Deutschen

vom Mittwoch, 27. Januar 2016 im Elsbach-Haus Herford
Begrüßung: Friedel Böhse
Gedenkworte: Bürgermeister Tim Kähler

Presseberichte

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Fotos: Ute Pahmeyer

Volk ohne Mitte
11.01.2016

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein:

Volk ohne Mitte
Die Nutznießer des Mordens im Dritten Reich

Die Ausplünderung der Juden und die individuelle Bereicherung aller Deutschen

Lesung mit Dr. Götz Aly, Berlin zum
Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Mittwoch, 27. Januar 2016 20:00 Uhr
Elsbach-Haus
Goebenstraße 3-7, 32052 Herford
Eintritt frei (eine Spende wird erbeten)

Flyer (PDF)


Götz Aly, geboren 1947, besuchte die Deutsche Journalistenschule in München, studierte Geschichte und Politische Wissenschaften in Berlin. Er hat wichtige Veröffentlichungen zur Sozialpolitik und zur Geschichte des Nationalsozialismus vorgelegt, 2015 „Volk ohne Mitte –Die Deutschen zwischen Freiheitsangst und Kollektivismus“). Er war Redakteur bei der taz, bei der Berliner Zeitung und arbeitet heute als freier Autor.

2002 wurde Götz Aly mit dem Heinrich-Mann-Preis ausgezeichnet, 2003 mit dem Marion-Samuel-Preis, 2012 mit dem Ludwig-Börne-Preis. In seinen Essays in „Volk ohne Mitte“ eröffnet Götz Aly überraschende Einsichten in die geschichtlichen Konstellationen, welche die ungeheuerlich destruktive Energieentladung der zwölf kurzen Hitler-Jahre möglich machten. Er schildert individuelle Bereicherungen, zeigt, wie die Staatskasse und damit alle Deutschen von dem beispiellosen Raubzug in Europa profitierten, und belegt den Hang der Deutschen, nach dem Krieg Schuld und Verantwortung zu verlagern. Er zeigt, wie sehr nach 1945 der Korpsgeist und Karrierismus die Erforschung dieser Vergangenheit noch lange behinderten.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung in der Gedenkstätte Zellentrakt: „Mit dem Führer zum Sieg?“ Der Raum Herford im Krieg 1939 – 1945

Veranstalter:
Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken e.V. in Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Herford e.V. und dem Verein für Herforder Geschichte e.V.

Kontakt:
Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken e.V. Gedenkstätte Zellentrakt 05221/ 189 257
info@zellentrakt.de, www.zellentrakt.de


Weitere Termine:

Donnerstag, 17. März 2016:
„Widerstand im Raum Herford“,
Helga Kohne und Dieter Begemann (Elsbach-Haus)

Donnerstag, 21. April 2016:
„1945 und wir- Das Dritte Reich im Bewusstsein der Deutschen -Die Gegenwart der Vergangenheit“,
Prof. Dr. Norbert Frei, Jena (Elsbach-Haus)

Donnerstag, 2. Juni 2016:
„Antiziganismus in den Medien - Kontinuitäten und Brüche des Rassismus gegen Sinti und Roma“,
Marcus End, Berlin (Elsbach-Haus)


Fotoimpressionen Ausstellungseröffnung „Mit dem Führer zum Sieg?“
03.09.2015

Fotoimpressionen der Eröffnung am 1. September 2015

Grußwort und Einführung
Tim Kähler (Bürgermeister der Stadt Herford)
Friedel Böhse (Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken e.V.)

Lyrik und Musik gegen den Krieg
(Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Friedenstal unter Leitung von Renée Claudine Bredt und Holger Ries: Zaid Abdi, Masseulla Ahenchil, Azad Ak, Berkan Ambarkütükoglu, Naseem Chahrour, Koray Erbek, Semra Isci, Mustafa Rezak, Seda Özel, Gülizar Öztürk, Rodin Rasho, Valentina Rasho, Yunus-Emre Saf, Samet Sayin, Henrik Schwarz, Albana Sinani, Tobias Warkentin, Berfin Yazicioglu)

Anschließend Besichtigung der Ausstellung in der Gedenkstätte Zellentrakt.

Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen

Fotos: Ute Pahmeyer

„Mit dem Führer zum Sieg?“ - Der Raum Herford im Krieg 1939 - 1945
21.08.2015

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein zur Eröffnung der Ausstellung

"Mit dem Führer zum Sieg?"
Der Raum Herford im Krieg 1939 - 1945

am 1. September 2015, um 19 Uhr im Großen Rathaussaal, Rathausplatz 1, 32052 Herford


Ab 1. September zeigt der Zellentrakt die neue Ausstellung:

"Mit dem Führer zum Sieg?"
Der Raum Herford im Krieg 1939 - 1945

Mit dem Kriegsbeginn 1939 begannen auch im Raum Herford tiefgreifende Veränderungen: Die Männer mussten in den Krieg, die Familien erlebten an der „Heimatfront“ neben der Sorge um ihre Angehörigen Not und Bombenkrieg. Die Ausgrenzung und Verfolgung von Minderheiten setzte sich fort bis zur massenhaften Ermordung. Auch der Raum Herford wurde schließlich zum Kriegsschauplatz, bis der militärische Zusammenbruch und die Befreiung durch die Alliierten im April/Mai 1945 die Menschen erlöste.

Offizielle Dokumente, aber vor allem private Fotos und Briefe aus dem Krieg und von der Heimatfront ergeben zusammen ein Bild der Geschehnisse und vermitteln, was die ganz normalen Menschen vom Krieg erfuhren und erlebten.

Die Ausstellung soll zusammen mit dem Begleitprogramm dafür sensibilisieren, wie Krieg, Verfolgung und ein diktatorisches Regime den Alltag beeinflussten und welche Haltungs- und Handlungsmöglichkeiten angesichts der Entwicklungen im Nahen Osten und Flucht und Vertreibung aus Kriegsgebieten auch für heute daraus abgeleitet werden können.

Eine Ausstellung des Kuratoriums Erinnern Forschen Gedenken e.V.

Einladung (PDF)

 

Ablauf der Eröffnung am 1. September 2015:

Grußwort und Einführung
Tim Kähler (Bürgermeister der Stadt Herford)
Friedel Böhse (Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken e.V.)

Lyrik und Musik gegen den Krieg
(Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Friedenstal unter Leitung von Renée Claudine Bredt und Holger Ries: Zaid Abdi, Masseulla Ahenchil, Azad Ak, Berkan Ambarkütükoglu, Naseem Chahrour, Koray Erbek, Semra Isci, Mustafa Rezak, Seda Özel, Gülizar Öztürk, Rodin Rasho, Valentina Rasho, Yunus-Emre Saf, Samet Sayin, Henrik Schwarz, Albana Sinani, Tobias Warkentin, Berfin Yazicioglu)

Anschließend Besichtigung der Ausstellung in der Gedenkstätte Zellentrakt.


Die Ausstellung ist Samstag und Sonntag von 14 bis 16 Uhr und nach Vereinbarung geöffnet.

Führungen für Gruppen/Schulklassen unter:
Tel. 05221-189257 (Anrufbeantworter nutzen) FAX 05221-132252, info@zellentrakt.de

 

Zur Ausstellung erscheinen eine Broschüre und pädagogische Begleitmaterialen.

Weitere aktuelle Informationen jeweils in der Tagespresse und unter www.zellentrakt.de

Der Zellentrakt geht in die Sommerpause
29.06.2015

Die Gedenkstätte ist vom 29. Juni bis 31. August 2015 geschlossen.

Gruppen können aber weiterhin Termine für Führungen absprechen unter: 05221-189257, FAX 05221-132252, info@zellentrakt.de


Ab 1. September zeigt der Zellentrakt die neue Ausstellung:

"Mit dem Führer zum Sieg?"
Der Raum Herford im Krieg 1939 - 1945

Mit dem Kriegsbeginn 1939 begannen auch im Raum Herford tiefgreifende Veränderungen: Die Männer mussten in den Krieg, die Familien erlebten an der „Heimatfront“ neben der Sorge um ihre Angehörigen Not und Bombenkrieg. Die Ausgrenzung und Verfolgung von Minderheiten setzte sich fort bis zur massenhaften Ermordung. Auch der Raum Herford wurde schließlich zum Kriegsschauplatz, bis der militärische Zusammenbruch und die Befreiung durch die Alliierten im April/Mai 1945 die Menschen erlöste.

Offizielle Dokumente, aber vor allem private Fotos und Briefe aus dem Krieg und von der Heimatfront ergeben zusammen ein Bild der Geschehnisse und vermitteln, was die ganz normalen Menschen vom Krieg erfuhren und erlebten.

Die Ausstellung soll zusammen mit dem Begleitprogramm dafür sensibilisieren, wie Krieg, Verfolgung und ein diktatorisches Regime den Alltag beeinflussten und welche Haltungs- und Handlungsmöglichkeiten angesichts der Entwicklungen im Nahen Osten und Flucht und Vertreibung aus Kriegsgebieten auch für heute daraus abgeleitet werden können.

Eine Ausstellung des Kuratoriums Erinnern Forschen Gedenken e.V.


Die Ausstellung ist Samstag und Sonntag von 14 bis 16 Uhr und nach Vereinbarung geöffnet.

Führungen für Gruppen/Schulklassen unter:
Tel. 05221-189257 (Anrufbeantworter nutzen) FAX 05221-132252, info@zellentrakt.de

Zwangsarbeit im Raum Herford
28.04.2015

Zwangsarbeit im Raum Herford
Ausstellung vom 8. Mai – 26. Juni 2015
in der Gesamtschule Friedenstal, Salzufler Straße 129, 32052 Herford

Herford war keine Ausnahme

Rund 10 Millionen Menschen, Kriegsgefangene und zivile Zwangsarbeiter aus den besetzten Ländern arbeiteten für die Deutschen, vornehmlich in der Rüstungsindustrie und Landwirtschaft.

Weitere 10 Millionen arbeiteten in ihren besetzten Heimatländern ebenfalls im Interesse der Deutschen.

Allein in Herford arbeiteten ca. 3000 Zwangsarbeiter in fast allen Betrieben. Die Liste ist hundert Namen lang.

Die ersten 300 polnischen Kriegsgefangenen konnte man schon im Oktober 1939 auf den Feldern des Kreises Herford im Arbeitseinsatz sehen.

Man musste sie gesehen haben, die ankommenden Transporte auf dem Herforder Bahnhof. Menschen zusammengepfercht in Güterwaggons wie Vieh...

Die Ausstellung zeigt wie es den Menschen in Herford ergangen ist - und will an sie und ihr Schicksal erinnern.


Wir laden herzlich ein zur Eröffnung am 8. Mai um 14.00 Uhr

Musikalisches Intro: Holger Ries (Gesamtschule)
Begrüßung: Heike Schmitz-Ibeling (Schulleiterin)
Einführung: Geschichte der Zwangsarbeit im 2. Weltkrieg, Helga Kohne (Kuratorium)

Ein Beispiel:
Antonia W. (1942 18 Jahre alt) aus Mariupol/Ukraine: Ihre ersten 2 Tage in Deutschland bei der Firma Stiegelmeyer in Herford und ihr letzter Tag im Konzentrationslager Ravensbrück, das sie überlebte
Jasmin Celik, Ann-Kathrin Janßen, Seda Özel (GF Friedenstal)

Gang durch die Ausstellung
Ab dem 8. Mai führen folgende Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufe 11 interessierte Schulklassen und Gruppen in das Thema ein und betreuen die Besuchergruppen:
Berkan Ambarkütükoglu, Sahin Boran, Jan Büscher, Jasmin Celik, Cengizhan Cengiz, Ann-Katrin Janßen, Pascal Knop, Dominika Nawarynski, Seda Özel, Gülizar Öztürk, Jessika Wacker und Renas Yagiz.

Ein Projekt im Rahmen der Bildungspartnerschaft Gedenkstätte Zellentrakt Herford und Gesamtschule Friedenstal Herford

Projektbegleitung: Helga Kohne, Renée Claudine Bredt, Dr. Marion Adriaans, Rainald Könings

Kontakt und Anmeldung:
Schulbüro der Gesamtschule, info@gesamtschule-friedenstal.de, 05221-18919-0
oder Rainald Könings (did. Leiter), 05221-1891926, rainald.koenings@herford.de

http://www.gesamtschule-friedenstal.de

Anne Frank war nicht allein - Ausstellung verlängert
28.03.2015

Aufgrund des großen Interesses wird die Ausstellung bis 28. Juni 2015 verlängert

Anne Frank war nicht allein
Jüdische Kindheit und Jugend im Kreis Herford 1933 – 1945

Ausstellung vom 17. Januar bis 29. März 2015
samstags und sonntags von 14 – 16 Uhr und nach Vereinbarung für Gruppen geöffnet.

Video über die aktuelle Ausstellung im Zellentrakt
03.02.2015

Anne Frank war nicht allein
13.01.2015

Anne Frank war nicht allein
Jüdische Kindheit und Jugend im Kreis Herford 1933 – 1945

Ausstellung vom 17. Januar bis 29. März 2015
samstags und sonntags von 14 – 16 Uhr und nach Vereinbarung für Gruppen geöffnet.

Im Jahr 2005 fand im Kreishaus Herford die Ausstellung Anne Frank mit großer Resonanz bei den Schulen im Kreis Herford statt.

Gleichzeitig eröffnete das Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken noch vor der offiziellen Eröffnung der Gedenkstätte Zellentrakt im Rathaus dort die erste Ausstellung unter dem Titel „Anne Frank war nicht allein“.

Sie wird nun erneut gezeigt.

Diese Ausstellung stellt die Erfahrungen von neun jüdischen Kindern und Jugendlichen aus Herford in der NS-Zeit und im Holocaust dar.

Begleitet wird die Ausstellung durch Videoaufzeichnungen von Augenzeugen, und eine Dokumentation des Schicksals einer jüdischen Schülerin am Friedrichsgymnasium Herford (erarbeitet von SchülerInnen dieser Schule).

Neu ergänzt wird die Ausstellung um antijüdische und militaristische Kinder- und Schulbücher aus der NS-Zeit.

Zur Ausstellung erscheinen pädagogische Materialien für Schulklassen und Gruppen (die Sie kostenlos über www.zellentrakt.de abrufen können) und ein Katalog, der in der Gedenkstätte Zellentrakt für 4 € erhältlich ist.

Abgeschlossene Ausstellungen und Projekte

Informationen und Materialien zu abgeschlossenen Ausstellungen und Projekten finden SIe jeweils unter Archiv, Materialien und Presseberichte.

Aktuelle Veranstaltungen und Aktivitäten des Kuratoriums

Aktuelle Veranstaltungen und Aktivitäten des Kuratoriums finden Sie unter Kuratorium -> Aktuelles.

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