Verschwommenes Bild einer Zelle

Europäischer Gedenktag an den Völkermord von Sinti und Roma

Gedenken und Niederlegung von Blumenschmuck
Szenenfoto

Eintritt frei
Um eine Spende wird gebeten

Wir laden herzlich ein zum
Europäischen Gedenktag an den Völkermord von Sinti und Roma

am Mittwoch, 2. August 2023 um 18.00 Uhr 
Gedenken und Niederlegung von Blumenschmuck an der Gedenktafel am Rathausplatz (neben der Rathaustreppe)

Gedenkworte: Gisela Küster (Vorsitzende des Kuratoriums) 
 

Um 19.00 Uhr Theaterfilm „Rom*nja City* - Stadt befreiter Menschen
von der Theatergruppe Rom*nja Power Theaterkollektiv
Capitol-Kino, Elisabethstr. 1a, Herford

Moderation: Gisela Küster (Vorsitzende des Kuratoriums)

Eine Produktion des Rom*nja IN Power Theaterkollektivs. In Kooperation mit dem Romanosvato Theaterverein Wien und dem Rroma Aether Klub Theater Rom*nja Power erzählt die Geschichte von Rita Prigmore und ihrer Zwillingschwester Rolanda. In den 1940er führten Nazi-Ärzte Experimente an den Zwillingen durch bei ihren Versuchen sogenannten „Herrenmenschen“ zu entwickeln. Rom*njaCity ist eine Abrechnung mit der Vergangenheit, aber auch ein Blick in eine mögliche Zukunft. Dabei führt uns die Geschichte von Rita Prigmore und ihrer Schwester ins Zentrum von Romnja City, zum Kern dieses Stückes: die Stadt der Freiheit. Was ist „Rom*nja City“ und warum brauchen Rom*nja und Sinti*zze ihre eigene Stadt? Für die Schauspielerin Joschla Melanie Weiß ist die Kunst ein Weg, das NS-Trauma ihrer Familie zu verarbeiten. Das Theaterstück "Rom*nja City - Stadt freier Menschen" bleibt jedoch nicht in der NS-Zeit stehen, sondern fragt, was die Sinti- und Roma-Community braucht, um frei zu sein.

Joschla Melanie Weiß, Schauspielerin und Regisseurin steht mit der Schauspielerin Rea Maria Kurmann zum anschließenden Gespräch zur Verfügung.

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