Verschwommenes Bild einer Zelle

Das leere Grab

Filmvorführung im Rahmen der Interkulturellen Wochen im Kreis Herford
Filmplakat „Das leere Grab“ mit einer Menschenmenge, die sich um ein Grab versammelt

Der Eintritt ist kostenfrei

Bis heute lagern zehntausende menschliche Gebeine aus ehemaligen Kolonien in deutschen Museen. Bis heute ist unklar, wie sie identifiziert und zurückgeführt werden können. Der Film „Das leere Grab“ widmet sich dieser Thematik. Im Rahmen der Interkulturellen Wochen im Kreis Herford wird die Dokumentation am 6. Oktober um 18:30 Uhr im Museum am Deichtorwall 2 in Herford vorgeführt. Der Film zeigt die Suche nach den Spuren deutscher Kolonialherrschaft in Tansania – und den Kampf der Hinterbliebenen für Aufarbeitung und Erinnerung. „Das leere Grab“ folgt zwei Familien auf ihrer mühsamen Suche nach ihren Vorfahren. In ihrem Film erzählt das deutsch-tansanische Regieduo Agnes Lisa Wegner und Cece Mlay von den Spuren und Traumata, die die einstige deutsche Kolonialherrschaft in tansanischen Familien und Communities bis heute hinterlassen hat – und von der Stärke und Selbstermächtigung der Hinterbliebenen, die sich hartnäckig für eine vollständige Aufklärung einsetzen. 

Der Eintritt zu dieser Kooperationsveranstaltung von der Fachstelle NRWeltoffen im Kreis Herford mit dem Kommunalarchiv, dem Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken e.V. und dem Städtischen Museum Herford ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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