Am diesjährigen Gedenktag für die Opfer von Euthanasie und Patientenmord stellten Wolf Müller und Helga Kohne aus dem Kuratorium in ihrer Ansprache heraus, dass viele Täter nach 1945 weiterbeschäftig wurden und dass es besonders in der Medizin noch viel aufzuarbeiten ist, wie das Herforder Beispiel um Heinrich Siebert zeigt. Die Veranstaltung stand auch mahnend unter dem Zeichen des erstarkenden Rechtspopulismus. Der stellvertretende Landrat Hartmut Golücke erinnerte daran, dass die Schuldfrage immer wieder neu zu stellen ist und hielt eine Gedenkansprache. Unterstützt wurde die Veranstaltung vom gemeinnützigen Verein „die Klinke“, der sich für psychisch kranke Menschen und ihre Angehörigen einsetzt.





