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AKTUELLES KURATORIUM

ABGESAGT! Gedenkveranstaltung zur Reichspogromnacht
06.10.2020

Gertrud Kolmar / Walter Benjamin


Liebe Mitglieder und Freunde des Kuratoriums Erinnern Forschen Gedenken e.V.,

aufgrund der neuen Corona-Schutzverordnung von Bund und Land NRW müssen wir die Gedenkveranstaltung zur Reichspogromnacht in Herford leider absagen.

Gerade nach dem Anschlag auf die Synagoge in Halle vor einem Jahr und den zunehmenden antisemitischen Angriffen, die auch in NRW für die Synagogen verschärfte Sicherheitsbedingungen zur Folge haben, wäre ein Gedenken in der Synagoge ein wichtiges Zeichen der Solidarität gewesen.

Anstelle des gemeinsamen Gedenkens würden wir uns wünschen, dass Sie am Zaun der Herforder Synagoge zum 9. November eine Rose, einen Text oder ein anderes Zeichen Ihres persönlichen Gedenkens anbringen würden. So können wir gemeinsam ein Zeichen setzen!

Zur Erinnerung an die damaligen Geschehnisse senden wir Ihnen – auch zum Einsatz für Bildungsarbeit – anbei eine Materialsammlung.

Nicht zu vergessen ist dabei, dass das angeordnete Pogrom am 9. November 1938 zugleich der Beginn der weiter verschärften Maßnahmen war, die schließlich im Massenmord an den europäischen Juden mündeten.

 

"Wenn ich tot bin, wird mein Name schweben eine kleine Weile ob der Welt... "
(Gertrud Kolmar, aus „Die Sinnende“)

Im Rahmen der
Gedenkveranstaltung zur Reichspogromnacht
erinnern wir an die Dichterin Gertrud Kolmar, ihren Cousin, den Philosophen Walter Benjamin und die Herforder Opfer des Holocaust

am Montag, dem 9. November 2020 um 19:00 Uhr
in der Synagoge Herford
Komturstr. 21
32052 Herford

Gedenkworte
Prof. Matitjahu Kellig (Vorsitzender der jüdischen Gemeinde Herford-Detmold)
Tim Kähler (Bürgermeister der Stadt Herford)
Gisela Küster (Vorsitzende des Kuratoriums)

Renée Claudine Bredt, Helga Kohne und Michael Girke
geben einen Einblick in Leben, Denken, Handeln und das literarische Werk Gertrud Kolmars und Walter Benjamins

Musik: Bettina Lupp, Harfe

Wir bitten wegen beschränkter Teilnehmer*innenzahl um Anmeldung unter: 05221 189257 oder info@zellentrakt.de und um Einhaltung der vorgeschriebenen Hygienebedingungen.


Wir danken der jüdischen Gemeinde Herford–Detmold für die Bereitstellung des Raumes.

Flyer (PDF)

ABGESAGT! - Mir gejen zusamen
06.10.2020


Leider müssen wir das Konzert aufgrund der aktuellen Situation absagen!

Es wird im kommenden Jahr nachgeholt!

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein:

Mir gejen zusamen
VALERIYA SHISHKOVA & „Di Vanderer“.
Jiddische Lieder & Klezmer

Samstag 7. November 2020, 19.00 Uhr
Synagoge Herford
Komturstr. 21

32052 Herford
Eintritt frei (eine Spende wird erbeten)

Wir bitten wegen beschränkter Teilnehmer*innenzahl um Anmeldung unter:
05221 189257 oder info@zellentrakt.de und um Einhaltung der vorgeschriebenen Hygienebedingungen.


Valeriya Shishkova gilt als eine der deutschlandweit überzeugendsten Interpretin jiddischer Lieder. Die zahlreichen Konzertgastspiele von Bremen bis München brachten ihr in den vergangenen Jahren große Anerkennung in Deutschland, aber auch in der internationalen Szene: sie ist Preisträgerin bei 3. International Jewish Music Competition in Amsterdam. Und das liegt an der besonderen Persönlichkeit der Sängerin, die Wärme, Empathie und innige Anteilnahme zu verschenken weiß.

Für dieses Programm hat Shishkova, die seit 2003 das Publikum mit jiddischen Liedern begeistert, wieder die Lieder ausgewählt, die sie selbst emotional berühren. Und weil ihre eigenen Interpretationen so ganz auf den persönlichen Charakter der Lieder aufbauen, strahlen sie auch eine so berührende Emotionalität aus. Mit ihrer schönen, wandlungsfähigen Stimme und durch ihre so persönliche, Art zu singen, teilt Shishkova ihre reiche Gefühlswelt und Freundlichkeit, den großen Reichtum ihrer Seele mit ihrem Publikum. Die beiden Instrumente von „Di Vanderer“– Klavier und Klarinette – mit ihrem Naturklang verstärken und unterstützen ihren Auftritt.

In Ihrem fröhlichem, gefühlstarkem Konzertprogramm setzen sie die Suche nach Neuem in schon vergessenem Altem fort, in Lieder der vergangenen Jahrhunderte finden sie Parallel zu heutigem Tag und in moderner jiddischen Kultur – Vertiefung und Entwicklung der osteuropäischen jüdischen Traditionen, in denen Lebensfreude und Humor, ungekünstelte Offenbarung und helle Melancholie so dicht beieinander liegen. Zu ihrem Repertoire gehören auch eigene Kompositionen nach Gedichten moderner jüdischen Autoren.

VALERIYA SHISHKOVA Gesang
SERGEY TREMBITSKIY Klavier, Flöte
GENNADIY NEPOMNJASCHIY Klarinette

Veranstalter:
Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken e.V.
in Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Herford e.V.,
der Jüdischen Gemeinde Herford-Detmold
und der
evangelischen Erwachsenenarbeit im Kirchenkreis Herford.

Flyer (PDF)

Fotoimpressionen Gedenkfeier und Kranzniederlegung
17.09.2020

Fotoimpressionen der
Gedenkfeier und Kranzniederlegung zum 76. Jahrestag der Hinrichtung von Heiko Ploeger
am Dienstag, den 15. September 2020 Friedhof »Zum ewigen Frieden«, Herford

Eine Veranstaltung von Arbeit und Leben im Kreis Herford DGB/VHS, DGB Kreisverband Herford und Kuratorium Erinnern, Forschen, Gedenken

Begrüßung:
Friedel Böhse, Arbeit und Leben im Kreis Herford DGB/VHS

Worte des Gedenkens:
Tim Kähler, Bürgermeister Stadt Herford
Dieter Begemann, Historiker und ehemaliger Stadtarchivar
Herforder Gewerkschaftschor

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Fotos: Ute Pahmeyer

Presseberichte

Fotoimpressionen "Mahn- und Gedenkveranstaltung"
07.09.2020

Fotoimpressionen der
Mahn- und Gedenkveranstaltung für die Opfer von Patientenmord und Zwangssterilisation in der NS-Zeit
am Donnerstag, dem 3. September 2020, um 17:30 Uhr
am Mahnmal für die Opfer des Faschismus am Daniel-Pöppelmann-Haus, Deichtorwall, Herford

Begrüßung: Dr. med. Wolf Müller, (Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken)
Gedenkworte (auch im Namen der Stadt Herford): Jürgen Müller (Landrat des Kreises Herford)
Vortrag der Projektgruppe Ravensbrück: Jutta Dudek "Sex-Zwangsarbeit in NS-Konzentrationslagern"

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Fotos: Ute Pahmeyer

Einladung zur Gedenkfeier zum 76. Jahrestag der Hinrichtung von Heiko Ploeger
24.08.2020

Einladung zur Gedenkfeier und Kranzniederlegung zum 76. Jahrestag der Hinrichtung von Heiko Ploeger

am Dienstag, den 15. September 2020
Treffpunkt: 16.45 Uhr, Haupteingang Friedhof »Zum ewigen Frieden«, Herford

Eine Veranstaltung von Arbeit und Leben im Kreis Herford DGB/VHS, DGB Kreisverband Herford und Kuratorium Erinnern, Forschen, Gedenken

Einladung (PDF)
Gedenkfeier (PDF)

Mahn- und Gedenkveranstaltung
04.08.2020

Wir laden ein zur

Mahn- und Gedenkveranstaltung für die Opfer von Patientenmord und Zwangssterilisation in der NS-Zeit

am Donnerstag, dem 3. September 2020, um 17:30 Uhr
am Mahnmal für die Opfer des Faschismus
am Daniel-Pöppelmann-Haus, Deichtorwall, Herford

Begrüßung: Dr. med. Wolf Müller, (Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken)
Gedenkworte (auch im Namen der Stadt Herford): Jürgen Müller (BLandrat des Kreises Herford)
Vortrag der Projektgruppe Ravensbrück: Jutta Dudek "Sex-Zwangsarbeit in NS-Konzentrationslagern"

Niederlegung von Blumen und Kränzen am Mahnmal. .

Flyer (PDF)

Fotoimpressionen "Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus"
28.01.2020

Fotoimpressionen der Gedenkveranstaltung zum
Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus
Am 27. Januar 2020 in der Gesamtschule Friedenstal Herford

... dann habt ihr ein Grab in den Wolken, da liegt man nicht eng... (Paul Celan) - Kinder im Holocaust

Gisela Küster - Vorsitzende des Kuratoriums Erinnern Forschen Gedenken e.V.
Begrüßung: Frank Braksiek - Schulleiter GSF
Gedenkworte: Tim Kähler - Bürgermeister der Stadt Herford

Text- und Bildcollage
mit Nadine Deutsch, Nürhat Ekinci, Mustafa Mazreku, Jan Niehage, Mariam Nourestani, Alex Georg Schwatz, Büsra Özbek (Schüler*innen der Jahrgangsstufe 11), unter Leitung von Michael Römer (GSF) und Renée Claudine Bredt (Kuratorium)

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Fotos: Ute Pahmeyer

Stolpersteine für Herford - vorläufiger Abschluss der Aktion
09.05.2011

Gunter Demnig übergibt Bürgermeister Bruno Wollbrink symbolisch die letzten Stolpersteine für Herford – Bürgermeister Bruno Wollbrink: "Gedenken muss in der jungen Generation lebendig erhalten werden"

Herford, 5.5. 2011. Der Initiator des Gedenkprojektes Stolpersteine, Gunter Demnig hat Herfords Bürgermeister Bruno Wollbrink die vorerst letzten 47 Stolpersteine für Herford symbolisch überreicht. Anschließend begann der Kölner Künstler mit der Verlegung der Steine. Dabei setzte er nicht nur Steine für jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger, sondern auch für Mitglieder anderer Opergruppen. Dazu zählen politisch und religiös Verfolgte, Kriegsdienstverweigerer und "Deserteure" sowie Euthanasieopfer aus Herford.

Damit ist die Verlegung von Stolpersteinen in Herford nach 2 ½ Jahren Dauer vorerst abgeschlossen. Im Dezember 2008 hatte der Stadtrat der Umsetzung des Gedenkprojekts in Herford zugestimmt. Insgesamt 123 Personen wurde durch die Stolpersteine gedacht, die alle privat finanziert wurden.

"Mein erster Dank gilt allen Spenderinnen und Spendern, die in so kurzer Zeit die Umsetzung dieses Projekt ermöglicht haben", erklärte Bürgermeister Bruno Wollbrink. Diese Anerkennung gelte im gleichen Maße dem Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken, dessen organisatorische Hilfe unverzichtbar gewesen sei. "Mit den Stolpersteinen haben wir nun eine bleibende und unübersehbare materielle Erinnerung in den Bürgersteigen unserer Stadt verankert. Das ist gut so. Es bleibt uns aber weiterhin die Aufgabe, das Gedenken insbesondere in der jungen Generation lebendig zu erhalten."

Zustimmung fand das Stadtoberhaupt bei Wolfgang Spanier, dem Vorsitzenden des Kuratoriums. Das Kuratorium plane daher die Herausgebe eines Gedenkbuches unter dem Titel "Jeder Name eine Geschichte" mit Texten zu allen Stolpersteinen. Dabei sollen die Patinnen und Paten der einzelnen Steine mit einbezogen werden. "Wir freuen uns aber über jeden und jede insbesondere aus der jüngeren Generation, die einen Beitrag zum Gelingen des Werkes beitragen wollen". Zur Koordination des geplanten Buches findet am 10. Juli um 16 Uhr ein erstes Treffen in der Gedenkstätte Zellentrakt statt.

Zugleich dankte Wolfgang Spanier auch der Stadtverwaltung für ihr Engagement. Insbesondere das Bürgermeisterbüro sei als erster Ansprechpartner und koordinierende Hand im Hintergrund eine wichtige Hilfe gewesen. Gemeinsam mit der Stadt sei man auch weiterhin bereit weitere Stolpersteine zu setzen. "Sollten weitere Opfer bekannt werden, für die eine Verbindung nach Herford nachweisbar sind, steht das Kuratorium als Ansprechpartner zur Verfügung."

Fotoimpressionen von der Verlegung und dem Rathausplatz

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Fotos: Ute Pahmeyer


Presseberichte

Abgeschlossene Ausstellungen und Projekte

Informationen und Materialien zu abgeschlossenen Ausstellungen und Projekten finden SIe jeweils unter Archiv, Materialien und Presseberichte.

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